Der Löwenzahn: Meine Pflanze

Naturheilpraxis Höpper

Aktuelles

04.02.05: Kürbis in der Medizin - Einsatz in Naturheilkunde und Schulmedizin

Der Gartenkürbis ist die deutsche Arzneipflanze des Jahres 2005. Denn er wird nicht nur in der Naturheilkunde, sondern auch in der Schulmedizin eingesetzt, wie der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg zur Begründung erklärte. In der Küche wird die so genannte Cucurbita pepo zu Suppe, Eintopf oder Gratin verarbeitet.

Eine Spielart dieser Pflanze, der Ölkürbis, wächst in der Steiermark: Seine Samen haben fast keine Schale, lassen sich darum leichter pressen und liefern das geschätzte Kürbiskernöl. Bereits diesem Speiseöl wird ein positiver Einfluss bei Blasenproblemen nachgesagt. "Tatsächlich werden schalenfreie Kürbissamen und daraus hergestellte Produkte als pflanzliche Arzneimittel gegen Blasen- und Prostata-Probleme verwendet", erklärte der Medizinhistoriker Ralf Windhaber.

Einsatzgebiet ist die gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse, die vor allem Männer jenseits des 60. Lebensjahrs trifft: Die Prostata drückt dann direkt unterhalb der Blase auf die Harnröhre. Die Betroffenen spüren vermehrten Harndrang, aber ihr Urinstrahl ist schwach oder unterbrochen. Es kommt außerdem zu einem Nachträufeln des Harns; die Blase entleert sich nicht mehr vollständig. Die Krankheit wird in drei Schweregrade unterteilt: Für die Stadien I und II mildere eine Therapie mit Kürbissamen die Symptome, berichteten die Mediziner.
Quelle: Der Standard, Österreich

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03.02.05: "Um den Tod zu vermeiden, verpassen wir das Leben."

Psychiater Dr. Manfred Lütz im Gespräch mit Bruder Paulus in "Um Gottes Willen - N24 Ethik" am 06.02.05, um 08:30 Uhr

Berlin (ots) - Mit kritischen Blick betrachtet der Psychiater und
Theologe Dr. Manfred Lütz unsere heutige Gesellschaft und stellt
fest: "Die Leute glauben nicht mehr an den lieben Gott, sondern an
die Gesundheit". In seinem Buch "Wider die Diät-Sadisten, den
Gesundheitswahn und den Fitness-Kult" deckt der Bestsellerautor auf,
dass "Gesundheit" in unserer Gesellschaft unbewusst zu einer
Ersatzreligion geworden ist. Durch zahlreiche Vorträge, Auftritte in
den Medien und Schreiben versucht er die Menschen wieder auf den
richtigen Weg zu bringen, damit sie ihr Leben wieder genießen lernen:
"Es gibt Menschen, die leben überhaupt nicht mehr richtig. Die leben
nur noch vorbeugend und sterben danach gesund. Um den Tod zu
vermeiden, verpassen sie das Leben."

Als Chefarzt des psychiatrischen Krankenhauses sieht er an der
zunehmenden Anzahl von Patienten mit Essstörungen, welche
gefährlichen Auswirkungen der Schönheits- und Gesundheitswahn auf die
Seele hat. "15 bis 20 Prozent der magersüchtigen jungen Mädchen
sterben." Er spricht sich für einen gelassenen Umgang mit Krankheit
und Schmerz aus, "ein lustvolles Leben, in dem Behinderung, Krankheit
und Tod angenommen und integriert werden." Gutes Essen, intensive
Gespräche, Freude und Humor gehören für den Italien-Fan einfach zum
Leben dazu.

Mit Bruder Paulus redet er darüber, woran unsere Gesellschaft und
die Kirche krankt.

"Um Gottes Willen - N24 Ethik": zu Gast bei Bruder Paulus - am
06.02.05, um 08:30 Uhr auf N24

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03.02.05: Stillen ohne Bedenken - Laborcheck auf Schadstoffe nur noch in Ausnahmefällen nötig

Mütter, die stillen, können aufatmen.
Muttermilch ist nicht mehr so stark mit Schadstoffen belastet wie
früher. „Die Situation ist wesentlich besser geworden“, sagt Prof.
Dr. med. Karl Ernst von Mühlendahl, Kinderarzt und Geschäftsführer
der Organisation Kinderumwelt im Interview mit dem Apothekenmagazin
„Baby&Familie“. Viele der einstmals in Muttermilch gefundenen
toxischen Substanzen würden entweder nicht mehr oder viel weniger
eingesetzt. Gut für die Gesundheit des Babys. Denn: „In den heute
vorliegenden Konzentrationen in der Muttermilch sind die Substanzen
wahrscheinlich ohne nennenswertes Risiko“, so der Experte. Eine
Untersuchung der Muttermilch auf Schadstoffe hält er daher in der
Regel nicht mehr für nötig. Nur in Einzelfällen, etwa bei besonderer
beruflicher Belastung, rät er noch dazu.

Quelle: „Baby&Familie“ 2/2005

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25.01.05: 2005 - Das Hahnemann-Geburtstagsjahr

Als Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, vor 250 Jahren das Licht der Welt erblickte, hätte er sich sicherlich nicht träumen lassen, in welch herausragender Weise er einmal in die Geschichte der Medizin eingehen würde. So verwundert es nicht, dass ein Vierteljahrtausend nach seiner Geburt gerade im "Mutterland" der Homöopathie, in Deutschland, dieser runde Geburtstag eine ganz besondere Beachtung findet. Die vielen Veranstaltungen und Aktionen zu Ehren des Jubilars wenden sich an ein homöopathisches Fachpublikum wie Ärzte und Heilpraktiker, aber auch an die große Zahl begeisterter Homöopathie-Anwender und interessierte Laien.

Alle Termine finden Sie auf den Internetseiten der Deutschen Homöopathie Union DHU

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23.11.04: Viele Lufterfrischer enthalten giftige Stoffe

Brüssel (AFP) - Wer Raumsprays und andere Lufterfrischer verwendet, gefährdet seine Gesundheit. Im Großteil der Raumsprays, Duftgele, Kerzen und Elektroverdunster fänden sich mehr toxische Stoffe als auf einer Hauptverkehrsstraße zur Stoßzeit, teilte der europäische Verbraucherschutzbund BEUC in Brüssel mit. Die Organisation forderte zudem, die Werbung mit Slogans wie "reinigt die Luft" zu verbieten.

Die Verbraucherschützer testeten 76 in Europa gängige Produkte. Dabei fanden sich in fast allen Lufterfrischern Stoffe, die die Atemwege reizen sowie Allergie auslösende oder sogar Krebs erregende Substanzen wie Formaldehyd.

"Die Produkte stellen eine Gesundheitsgefahr dar", schlussfolgerten die Verbraucherschützer. Sie forderten die europäischen Behörden auf, jedes Mittel einer strengen Prüfung auf seine Inhaltsstoffe zu unterziehen. Zudem sollte die Verpackung der so genannten Lufterfrischer einen Hinweis enthalten, dass sie nicht in der Gegenwart von Allergikern, schwangeren Frauen oder Asthmatikern zu benutzen seien.

Quelle: Yahoo! Nachrichten Germany

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17.10.04: Schwarzkümmel lindert viele Beschwerden

Heilpflanze: Die Naturheilkunde schätzt vor allem die Wirkstoffe des Öls

Schwarzkümmel ist vor allem als schmackhafte Garnitur von Backwaren oder als Würzmittel bekannt. In der Naturheilkunde jedoch werden die Wirkstoffe des Öls geschätzt. Das beste Schwarzkümmelöl gibt es in der Apotheke und im Reformhaus. Da es große Qualitätsunterschiede gibt, ist eine Beratung durch Fachkräfte unerlässlich. Geprüftes Öl enthält rund 100 Inhaltsstoffe, darunter Borneol, Karvakrol, Karvon und Thymol.

Bekannt ist die Heilwirkung des Kümmels bei Blähungen. Auch das Öl ist als sanftes Naturheilmittel bei vielen Beschwerden verwendbar. Es kann bei Ekzemen, Prellungen, Hautpilz, Neurodermitis, Blutergüssen, Schuppenflechten und Akne, Prellungen und Verstauchungen eingesetzt werden.

Innerlich stabilisiert es das Immunsystem, reguliert den Blutzuckerspiegel, erweitert die Bronchien und hat auch entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften. Vorbeugend kann die Einnahme von täglich zwei Kapseln Schwarzkümmelöl die Beschwerden bei Heuschnupfen lindern. Allerdings sollten die Kapseln vor dem einsetzenden Pollenflug eingenommen werden. Im akuten Fall bringt die zusätzliche Inhalation von Schwarzkümmelsamen auf ein Liter heißes Wasser aufgegossen Linderung.

Bei Nieren-, Pilz- und sogar Tumorerkrankungen, bei Ohrenschmerzen, Schlafstörungen, Schuppenflechte soll Schwarzkümmel seine Heilkraft entfalten. Das hört sich sonderbar an, ist es aber nicht, wie die Forschung zeigt. Sicher darf von einem Naturheilmittel nicht zuviel erwartet werden, aber sogar an einem Krebsforschungsinstitut wurden erstaunliche Entdeckungen gemacht.

Die Wissenschaftler in Hilton Head Island (US-Staat South Carolina) hatten nach einem Wirkstoff gesucht, der Tumorzellen zerstört, aber das gesunde Gewebe am Leben lässt. Aus der Studie zur Krebs bekämpfenden Wirkung von Schwarzkümmelöl geht hervor, dass es sich vor allem in der begleitenden Krebstherapie als auch in der Vorbeugung bewiesen hat. Man nimmt an, dass das Öl die Bildung von Knochenmarkszellen anregt, die Interferonproduktion steigert und die Produktion der Immunzellen anregt. Außerdem soll das Öl Tumorzellen zerstören und die Anzahl der Antikörper erhöhen.
Quelle: Fränkische Nachrichten

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30.09.04: Curryblatt hilft bei Diabetes

Britische Forscher wiesen in naturwissenschaftlichen Tests die Wirksamkeit traditioneller Heilmittel nach.

„Nicht wissenschaftlich erwiesen“, auf diese Aussage beschränken sich Naturwissenschaftler häufig, wenn es um Mittel aus der Naturheilkunde geht. Jetzt haben Experten des King´s College London eine Reihe von traditionellen Heilmitteln aus aller Welt strengen naturwissenschaftlichen Tests unterzogen. Sie stellten bei der Medizin aus der Natur Eigenschaften fest, die bei der Behandlung von Diabetes und Krebs helfen können.

Die Wissenschafter untersuchten indische Verfahren zur Behandlung von Diabetes, Wundheilungsmittel aus Ghana und Mittel, die im Fernen Osten zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden.

Beim Curryblattbaum (Murraya koenigii) zeigte sich, dass seine Extrakte die Funktion eines Verdauungsenzyms einzuschränken scheinen, das bei der Umwandlung von Stärke in Glukose eine Rolle spielt. Die Verlangsamung des Abbaus der Stärke kann eine gleichmäßigere Abgabe von Glukose in den Blutkreislauf ermöglichen. Das könnte Diabetikern helfen, da ihre gestörte Insulinproduktion das Ansteigen der Blutzuckerwerte nicht auffangen kann. Derzeit wird erforscht, welcher Bestandteil des Curryblatts für diese Wirkung verantwortlich ist.

Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Kwame Nkrumah University of Science and Technology in Ghana untersuchten die Briten Pflanzen, die von den Ashanti zur Wundheilung eingesetzt werden. In der Climbing Dayflower (Commelina diffusa) wiesen sie antibakterielle und antimykotische Eigenschaften nach.

In einer dritten Studie untersuchte das Team thailändische und chinesische Pflanzen, die traditionell zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden. In Labortests analysierten sie, wie wirksam sie waren, das Wachstums von Krebszellen zu hemmen. Viel versprechende Aktivitäten bei Tests mit Lungenkrebszellen wiesen Sternanis (Illicium verum) und die Wasserpflanze Ammannia baccifera auf.

Jetzt sollen vollständige klinische Untersuchungen die Wirksamkeit der Heilmittel aus der Naturmedizin bestätigen.

Quelle: BBC News

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30.09.04: Erster Lehrstuhl für Naturheilkunde

Essen (epd). Ein Stiftungslehrstuhl für Naturheilkunde ist am Mittwoch an der Universität Duisburg-Essen eingerichtet worden. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fördert das erste bundesweite Zentrum für die Erforschung von Heilverfahren nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) nach eigenen Angaben mit rund 1,3 Millionen Euro. Dort werden auch chinesische Ärzte für TCM, Grundlagenforscher, Ernährungswissenschaftler und Sinologen arbeiten.

NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft (SPD) sagte bei der Vertragsunterzeichnung, es sei höchste Zeit, die Naturheilkunde stärker in die universitäre Medizin und die Arztausbildung einzubeziehen. Von der neuen Professur erhofft sich die Krupp-Stiftung einen Beitrag zu der Integration der Naturheilkunde in die moderne westliche Medizin.

Auf den Lehrstuhl wurde der Medizinprofessor Gustav Dobos berufen, Chefarzt der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin an den Kliniken Essen-Mitte. Uni-Rektor Lothar Zechlin nannte Dobos einen anerkannten Wegbereiter für die Verbindung von Schulmedizin und Naturheilkunde. Quelle: epd

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29.09.04: Kaffee: Doch kein Flüssigkeitsräuber

Kaffee hat keine negative Auswirkung auf den Flüssigkeitshaushalt
 
Bisher waren sich die Ernährungswissenschaftler einig. Wer Kaffee trinkt, der fügt seinem Körper keine Flüssigkeit zu sondern entzieht ihr welche. Neue Erkenntnisse belegen jetzt aber, dass Kaffee keine negative Auswirkung auf den Flüssigkeitshaushalt hat. Jedenfalls, wenn es nicht mehr als vier Tassen am Tag sind.

Kaffee gehört mit in die Flüssigkeitsbilanz, betont Diplom Ökotrophologin Judith Bünker von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Die Annahme, dass Kaffee nicht zur Deckung des täglichen Flüssigkeitsbedarfs beitrage, sei ein weit verbreiteter Irrglaube. Der Rat, zu jeder Tasse Kaffee die gleiche Menge Wasser zu trinken, um damit den kaffeebedingten Flüssigkeitsverlust auszugleichen, sei wissenschaftlich nicht haltbar. Denn sonst wäre Kaffee ein verschreibungspflichtiges Diuretikum, also ein hochwirksames wassertreibendes Medikament und kein Getränk, so die Gesellschaft.

Eine jetzt veröffentichte Studie, untersuchte den Einfluss koffeinhaltiger, koffeinfreier, kalorienhaltiger und energiefreier Getränke auf den Flüssigkeitshaushalt. Als Messgröße diente der 24-Stunden-Urin. Der Konsum koffeinhaltiger Getränke bewirkte im Vergleich zu Wasser keinen bedeutsamen Anstieg des Urinvolumens.

Die Forscher kamen zum Ergebnis, dass es keine signifikanten Unterschiede in der Wirkung der verschiedenen Getränke auf den Flüssigkeitshaushalt gibt und Koffein damit keinen negativen Einfluss auf die Flüssigkeitsbilanz ausübt. Koffeinhaltige Getränke sind nach Ansicht der Autoren der Flüssigkeitsbilanz ebenso wie koffeinfreie Getränke anzurechnen.

Zu diesem Ergebnis kamen auch die Autoren einer Übersichtsarbeit die im Jahr 2003 veröffentlicht wurde. Die systematische Auswertung von Studien aus den Jahren 1969 bis 2002, die den Einfluss von Kaffee und koffeinhaltigen Getränken auf den Wasserhaushalt des Körpers untersuchten, ergab, dass die üblicherweise getrunkene Menge an Kaffee, Tee und anderen koffeinhaltigen Getränken keine erwähnenswerte diuretische Wirkung aufweist.

Lediglich eine akute Dosis von 250 bis 300 Milligramm Koffein führt bei Personen, die zuvor über einen Zeitraum von mehreren Tagen oder Wochen kein Koffein konsumiert haben, zu einer kurzfristig gesteigerten Urinproduktion. Bei Personen die an Koffein gewöhnt sind, zeigt sich eine gesteigerte Flüssigkeitsausscheidung erst bei einer Dosis von mehr als 300 Milligramm Koffein, das entspricht etwa 4 Tassen Kaffee. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass dem regelmäßigen Verzehr koffeinhaltiger Getränke nichts entgegen zu setzen ist, wenn in der Summe täglich nicht mehr als 300 Milligramm Koffein aufgenommen werden.

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09.09.04: Wenn der Körper sich wandelt

Ratgeber hilft Frauen durch die Wechseljahre

Hitzewallungen, Hormonschübe, Brustspannen oder das erste Haar am Kinn - spätestens wenn Frauen in den Wechseljahren die körperlichen Veränderungen am eigenen Leib erfahren, gibt es viele Fragen. Was hilft bei Wechseljahrsbeschwerden? Wie gefährlich sind Hormonpräparate? Gibt es Alternativen aus der Naturheilkunde?

Wer Rat sucht, stößt auf eine Flut von Informationen. Aber die können, je nach Quelle, einseitig sein. Häufig geht es nur darum, ein neues Medikament zu bewerben. Doch die Wechseljahre sind keine Krankheit. Sie markieren eher eine natürliche Lebensphase, die auch nicht zwangsläufig mit Beschwerden verbunden sein muss.

Sachliche Hilfe für diese spezielle Zeit des Älterwerdens bietet jetzt der neue Ratgeber "Wechseljahre - Was Frauen wissen sollten" der Verbraucherzentralen.

Das Buch gibt Frauen nicht nur einen Überblick über die körperlichen Signale der Wechseljahre, es setzt sich auch mit dem Umgang in anderen Kulturen auseinander. Die Autorinnen widmen sich der Frage, welche nicht-medikamentösen Maßnahmen Beschwerden lindern können, beleuchten das Für und Wider der Hormontherapie und stellen naturheilkundliche Mittel vor. Der Ratgeber hält außerdem Tipps bereit, wie sich Frauen mittels gesunder Ernährung und Bewegung besser gegen Osteoporose und Herz-Kreislauf-Krankheiten schützen können.

Bestellmöglichkeiten:

Der Ratgeber "Wechseljahre - Was Frauen wissen sollten" kann zum Preis von 9,80 Euro inklusive Versand- und Portokosten gegen Rechnung bestellt werden beim:

Versandservice des vzbv, Heinrich-Sommer-Str. 13, 59939 Olsberg

Tel: 0 29 62 - 90 86 47

Fax: 0 29 62 - 90 86 49

eMail: versandservice@vzbv.de

... oder im Internet-Shop des Bundesverbandes Verbraucherzentralen unter www.ratgeber.vzbv.de

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27.08.04: Heidelbeeren senken Cholesterin

Erfolgversprechende Wirkung in Ratten nachgewiesen

Philadelphia (pte) - Heidelbeeren könnten in Zukunft eine billigere und vor allem effizientere Methode sein, Cholesterin zu senken. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler beim derzeit stattfindenden Treffen der American Chemical Society http://www.chemistry.org . In den kleinen Waldbeeren stecken nach ersten Untersuchungen gleich mehrere aktive Wirkstoffe gegen hohe Cholesterinwerte.

Die Untersuchungen an Rattenleberzellen ergaben, dass der Stoff Pterostilben, der auch in Weintrauben vorkommt, die stärkste Wirkung entfaltete. Pterostilben wirkt ähnlich wie das cholesterinsenkende Mittel Ciprofibrate. Beide aktivieren den PPAR-Rezeptor, ein Protein, das eine wichtige Rolle bei der Regulation des Cholesterinspiegels spielt. Dabei gibt es bei dem echten Heidelbeer-Wirkstoff noch einen weiteren Vorteil: Er wirkt gezielt nur auf diesen Rezeptor, während der chemische Wirkstoff auch noch andere Stoffwechselprozesse der Zellen beeinflusst, berichtet die Forscherin Agnes Rimando vom US-Landwirtschaftsministerium.

Ähnliche Antioxidantien haben Forscher bisher nur in Weintrauben und im Rotwein entdecken können. Nach Untersuchungen anderer Wissenschaftler könnte der Wirkstoff Pterostilben auch gegen Diabetes und gegen Krebs eingesetzt werden. "Wie viele Heidelbeeren jemand essen muss, damit diese Wirkung einsetzt, ist bis jetzt nicht geklärt", so Rimando. "Dazu müssen weitere Untersuchungen am Menschen erfolgen.

Quelle: Yahoo Nachrichten Germany

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